Das ehemalige Hoftheater wurde 1819 nach Entwürfen Georg Mollers errichtet. Es war vorbildlich angelegt und zählte mit 2000 Plätzen zu den größten seiner Zeit. Der Zweite Weltkrieg zerstörte das Haus bis auf die Außenmauer. Nach langjähriger Aufbauzeit wurde der “Mollerbau” 1994 als Hessisches Staatsarchiv und Darmstädter Stadtarchiv eröffnet.
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Am 23. Juli 1930, wurde der Niebergallbrunnen eingeweiht, auf der ,,Insel”, Große Bachgasse 22, da, wo er bis heute steht. Er war Herzensprojekt des Darmstädter Heimatdichters Robert Schneider. Schneider ging es um zweierlei: Das Gedächtnis um den Darmstädter Dichter Ernst Elias Niebergall (1815-1843) zu bewahren und den Blick auf die Darmstädter Altstadt zu lenken.
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Aufnahme vom 7. Juni 2010.
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Der Darmstädter Architekt Gustav Jacobi entwarf für Prinz Wilhelm, einem Bruder Großherzog Ludwig IV, inmitten eines weiten englischen Landschaftsgarten am Südwesthang der Rosenhöhe ein prächtiges neubarockes Palais, das um 1891 fertiggestellt wurde.
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Die sechs überlebensgroßen Gussstein-Löwen wurden von dem Bildhauer Bernhard Hoetger anläßlich der Ausstellung der Künstlerkolonie 1914 gestaltet. Das Löwentor befand sich auf der Mathildenhöhe auf den Säulen, die heute Bestandteil des Portals zum Hochschulstadion sind. 1926 wurde das komplette Portal in modifizierter Form an seinen neuen Standort, den Eingang zur Rosenhöhe vesetzt.
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Am 24. Januar 1883 starb der Komponist Friedrich von Flotow in Darmstadt.
Die Musik des Mecklenburgers Friedrich von Flotow ist um die Welt gegangen, auch wenn denen, die keine Musikkenner sind, der Name nicht geläufig sein mag. Eines der berühmtesten Stücke, die “Letzte Rose” (The Last Rose Of Summer) aus der Oper “Martha”, ist heute beinahe [...]
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Detail des Kraftwerks der ehemals Technischen Hochschule. Das Maschinenhaus in der Magdalenenstraße wurde 1904 von Georg Wickop geplant. Es wurden die Formen der vorhandenen Bürgerhäuser aus der Renaisance aufgegriffen und Jugenstilelemente hinzugefügt.
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Laut dem Deutschen Depeschendienst hat die Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe aus Sicht des Landesamtes für Denkmalpflege gute Chancen auf einen Weltkulturerbe-Titel. «Die Mathildenhöhe könnte eine Lücke auf der Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO füllen», sagte der Präsident des Landesamtes, Gerd Weiß. Die Reformarchitektur des 20. Jahrhunderts sei bisher unterrepräsentiert.
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Das Stadthaus in der Frankfurter Straße
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Der Architekt Albin Müller entwarf 1914 zur Neugestaltung des Platzes vor dem Hauptportal der Russischen Kapelle auf der Mathildenhöhe ein großzügig gestaltetes Wasserbassin aus Muschelkalk mit keramischen Fliesen. Den Kopf des Beckens bildet eine auf gedrungenen Säulen ruhende Kolonnade. Die Brüstungsmauern werden von Reliefs geziert. 1961/62 wurde das Albin-Müller-Becken saniert und mit neuen Fliesen ausgestattet.
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