
Der Haupteingang zum Alten Friedhof im Herdweg.
Der älteste Teil wurde 1828 außerhalb der Stadt als Ersatz für den zu klein gewordenen Friedhof auf dem Kapellplatz angelegt. Mehrere Grabmale stammen von dort. Durch Erweiterungen in den Jahren 1848, 1872 und 1894 wuchs der Friedhof auf seine heutige Größe von 13,5 Hektar. Das 1860/61 errichtete Leichenhaus wurde 1883 zur Friedhofskapelle umgebaut. Die ältesten Grabstätten finden sich im nordwestlichen Teil des Friedhofs, in der Nähe des Haupteingangs. Hier, wie auch in den anderen Abschnitte prägen zahlreiche historisch und künstlerisch bedeutende Grabmale des 19. und frühen 20. Jahrhunderts das Erscheinungsbild. In Ihnen spiegeln sich alle Stilwandlungen dieser Epoche, vom Klassizismus der Frühzeit über Historismus und Jugendstil bis zur Moderne.



